Katzenhaltung artgerecht - Katzengarten

" So eine Waldkatze muss doch Freilauf haben, oder?"

Dies ist die Frage, die ich am Ausstellungskäfig am häufigsten höre.
In der Frage steckt die Annahme, es gäbe Katzenrassen, die für eine Haltung ausschließlich in der Wohnung prädestiniert wären und andere eben nicht. Eine Auffassung, die von geschäftstüchtigen Züchtern oft noch unterstützt wird.

Nun, die Kleinkatzen, zu denen auch unsere Hauskatzen gehören, gibt es seit etwa neun Millionen Jahren, domestizierte Katzen (die aber immer kommen und gehen durften wie beliebt) seit etwa 3500 Jahren, Rassekatzenzucht seit ca. 100 Jahren, reine Wohnungshaltung im Grunde erst seit der Nachkriegszeit. Glauben Sie wirklich, dass es angesichts dieser Entwicklungszeiträume einen Unterschied macht, ob eine Katzenrasse seit 15 oder seit 100 Jahren (viel älter ist die Rassekatzenzucht nicht) ihrer Freiheit beraubt wird?

Wie übrigens die meisten Zootiere auch, werden Katzen ohne Freigang im Durchschnitt wesentlich älter, als ihre Artgenossen in Freiheit, einfach weil die allgemeinen Bedrohungen des Lebens von Ihnen ferngehalten werden. Man k a n n also eine Katze ausschließlich in der Wohnung halten. Eine ganz andere Frage ist aber die nach der Lebensqualität einer so gehaltene Katze.
Gegenfrage: Wie würden Sie Ihre eigene Lebensqualität einschätzen, wenn Sie für den Rest Ihres Lebens die Wohnung nicht mehr verlassen dürften? Und bedenken Sie - Ihre Katze hat keine Bücher, kein Fernsehen, kein Internet und kein Telefon - nur das Fenster. Wie können Sie dann glauben, Ihrer Katze ginge es anders dabei anders als Ihnen in vergleichbarer Situation?

Bei uns auf dem Lande hält man es schlicht für Tierquälerei, eine Katze dauerhaft einzusperren. Auch ihr Bedürfnis nach kätzischer Gesellschaft kann die Freigängerin nach belieben stillen. Das Revier einer freilaufenden Katze misst ca. 200-300m im Radius!
Auf einem anderen Blatt steht die Tatsache, dass das Lebensumfeld der allermeisten Menschen heute so gefährlich für ein frei streifendes Tier ist, dass es einfach nicht möglich ist, der Katze ihre Vorstellungen von Lebensgestaltung zu erfüllen.

Zu den üblichen Gefahren für Katzen kommen für Rassekatzen noch zwei weitere Aspekte: Kann sein, tierliebe Mitmenschen nehmen unsere frei streifende "herrenlose" Rassekatze bei sich auf! Und - Hand aufs Herz - zum Schmerz über den Verlust des geliebten Tieres gesellt sich der um das viele Geld, welches das Rassetier gekostet hat, auch wenn Mensch das nicht gerne zugibt.

Meist stellt sich also weniger die Frage: "Wie möchte meine Katze leben?", sondern die Frage: "Wie kann ich meine Katze halten?"
Antwort: Am besten in einem großen Haus mit Zugang zu einem großen gesicherten Garten und mindestens zu zweit. Dies ist der beste Kompromiss zwischen den Ansprüchen der Katze und unserer katzenunfreundlichen, modernen Umwelt.



Können Sie also keine (Rasse-)katze halten, wenn Sie weniger betucht sind?
Haben Sie eine Ein-Zimmerwohnung mit Kochnische ohne Balkon und sind sie den ganzen Tag außer Haus, sollten Sie überlegen, ob nicht ein Goldhamster das geeignetere Haustier für Sie ist. Eine Katze bekommen Sie von mir nicht. Bei allen Wohnsituationen, die dazwischen liegen, liegt es an Ihrem Engagement, Ihrer Katze trotz Einschränkungen ein schönes Leben zu bieten.

Vielleicht können Sie einen Schrebergarten zu einem katzensicheren Ausflugsparadies machen? Ein vernetzter Balkon, eine Terrasse mit Pflanzen und Kletterbaum, ein Wintergarten sind besser als gar nichts. Meine Freundin in Berlin lässt sich von ihrem Hauskater an der Leine ausführen. Für ausschließlich in der Wohnung gehaltene Katzen darf es dort keine Tabu-Räume geben und mehrere Klettermöglichkeiten und besteigbare Schränke sind ebenso ein MUSS wie wechselndes Spielzeug udn ständig verfügbare Gesellschaft..

Bitte bedenken Sie v o r der Anschaffung einer Katze alle diese Dinge. Während eine Katze in Freilaufhaltung sich völlig problemlos, unauffällig und ohne besondere Ansprüche in Haushalt uns Abläufe integriert, steigt der Aufwand umgekehrt proportional zur Größe ihres Lebensraumes.

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Katzensicherer Garten - aber wie?

Um es vorwegzunehmen:

Wer einen Garten hat, seine Katzen aber im Haus einsperrt während er sich in der Sonne aalt, ist einfach gemein und kann mir nicht erzählen, er liebe seine Katzen.

Wie Sie sicher schon im obigen Beitrag gemerkt haben, bin ich ein überzeuter Kämpfer für die Freiheit der Katzen. Da ich das Glück habe, ca 3 km entfernt von jeglicher Straße oder Ortschaft zu wohnen, konnte ich auch unseren kastrierten Hauskatzen weitgehend unbesorgt ihre Freiheit lassen. - bis ich unter die Züchter gegangen bin. Zucht erfordert abgeschlossene Räume, denn für einen Kater oder eine rollige Katze ist kein Weg zu weit.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

1. gesicherter Garten

2. Gehege

Um es ganz klar zu sagen: Ein Gehege ist nichts anderes als ein Käfig. Sein einziger Vorteil ist, dass man sich beim Bau weniger Gedanken machen muss. Aber die Katzen haben zwar frische Luft, aber wieder kaum Bewegungsfreiheit und außerdem können Sie selbst immernoch nicht mit Katze im Arm in der Sonne schlummern.

Dieses Gehege gehört Iwan und seinen Freunden. Daran anschließend sieht man den gesicherten Gartenbereich. Als zusätzliche Möglichkeit der Unterbringung,z.B. wenn mal getrennt werden muss, oder keiner zu Hause ist, immer brauchbar. Auch im Zuchtgeschehen, z.B. für stark markierende, unverträgliche Kater und zur sicheren Sommerfrische für Katzenkinder das kleinere Übel gegenüber "Katerzimmer-Haft und reiner "Zimmerpflanzenaufzucht".

Dieses sehr solide und fachmännisch gebaute Gehege gehört Kascha.

 

Doch ein gesicherter Garten bietet Mensch und Tier mehr Lebensqualität als ein noch so schönes Gehege:

für die Katzen:

  • Sonne auf dem Pelz (und auch mal ein paar Regentropfen)
  • natürlichen Boden unter den Füßen zum Scharren und in der Sonne liegen
  • Pflanzen und Bäume zum Verstecken und Klettern
  • Kleintier- und Mäusejagd

für den Menschen:

  • kein Stress mit geöffneten Fenstern und Türen
  • Sonnenbaden mit Katze
  • Beobachten der Katzen in natürlicher Umgebung

Sowas geht in keinem Gehege

Also gesicherter Garten - aber wie?

Zunächst galt es, Fakten zu sammeln. Wie überwinden Katzen Hindernisse ?

  • Katzen können praktisch beliebig hoch klettern, wenn das Material es zulässt.
    Daher ist es sinnlos, exorbitant hohe Zäune zu errichten.
  • Katzen können notfalls auch über Kopf klettern, wenn das Material nur genügend Halt gibt.
    Daher bringt nach innen geneigter Übersteigschutz aus Drahtgeflecht oder Gitter nichts.
  • Katzen springen im freien Flug vom Boden abspringend nur etwa 80 cm hoch. Bei größeren Höhen müssen sie auf der Krohne aufsetzen oder klettern.
  • Von einer erhöhten Absprungrampe aus können Katzen bis zu 3m weite Distanzen überspringen.
  • Katzen zwängen sich durch jede erreichbare Lücke, die größer als 5cm ist

Wie also kann man eine Katze im Zaune halten?

  • Indem man zunächts alle Schlupflöcher dicht macht.
  • indem man das Klettern im Zaun, mindestens im oberen Bereich verhindert.

Erste Möglichkeit:

Vorhandene Zäune + Netze


mit locker hängenden Katzennetzen, die keinen Halt bieten und sich möglichst sogar bei Belastung nach innen neigen.

Wir haben zunächst den Hof unseres Bauerngrundstücks auf diese Weise dicht gemacht. Da der Hof zwei Ausgänge mit Doppelflügeltoren hat, schien mir die Stromführung als zu kompliziert und störanfällig. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, Katzennetze anzubringen.
Wir haben das System von Petfence bestellt, das sind Katzennetze und anschraubbare Aluminiumwinkel. Für ca. 25m haben wir 13 Aluminiumwinkel plus Netz gebraucht und dafür ca.400,00€ bezahlt. (Diese Winkel gibt es auch aus Kunststoff, das schien uns nicht dauerhaft genug.) Allerdings mußten wir vom Handwerker weitere 5 Aluminiumbänder passend anfertigen lassen, da an einigen Stellen anders gebogene und höhere Winkel nötig waren. Die Winkel haben den Vorteil gegenüber Eisen oder Holz, dass sie bei hoher Stabilität witterungsbeständig und flexibel sind. Hängt sich eine Katze in das Netz, so gibt die ganze Konstruktion nach innen nach und verhindert so das Klettern- so verspricht es jedenfalls der Hersteller. Schwierig (und matrialintensiv) waren auch die Anschlüsse zwischen Toren und Pfosten im Schwingbereich, sowie bei einem Tor die Sicherung des unteren Abschlusses. Hier befindet sich im Schwingbereich unterschiedlich hoher Naturboden, weshalb das relativ leichte, maschendrahtbespannte Rohrtor einen großen Bodenabstand aufweist. Ein Handwerker hat uns dann Abschlussbretter mit einem selbsttätigen Klappmeschanismus aungebracht, das hofseitige Pflaster aufgenommen und nach Auffüllen von Vertiefungen neu verlegt. Es kamen also noch erhebliche Kosten dazu. Alles in allem hat uns die Absicherung des Hofes gut 1000,00 € gekostet!

Hier sehen Sie einen Teil der Hofabsicherung hin zum Pferdeauslauf. Um eine einheitliche Höhe zu erreichen, wurden die Z-Winkel auf dem Tor recht hoch verschraubt. Leider haben sie sich beim ersten Sturm verbogen. Ich habe deshalb begonnen, sie nach innen mit zusätzlichem Drahtseil abzuspannen.

Unseren Katzen steht nun der Hofraum einschließlich Stall, Scheune und Remise, sowie die zugehörigen Gebälke, Dachböden und der vom Hof zugängliche Keller des Wohnhauses für Reviergänge zur Verfügung - insgesamt ca.1000qm auf verschiedenen Ebenen.

Für uns hat der gesicherte Hof spürbare Entspannung in den Alltag gebracht. Schließlich steht auf dem Lande immer irgendwo eine Tür oder ein Fenster offen. Jetzt können wir ohne ständigen Kontrollzwang unsere Katzen durchs Haus spazieren lassen. Ein Fenster steht ständig offen und ermöglicht freies rein und raus für die Katzen.

Erstaunlicherweise hat der starke Drang unserer Katzen nach draußen mit der permanenten Möglichkeit, raus zu gehen, schlagartig nachgelassen. Sie beschränken sich auf kurze Kontrollgänge draußen und sind ansonsten lieber uns auf den Fersen oder dösen im Sessel.

Erfahrungen mit dem Zaun nach zwei Jahren
Positiv:
Keine unserer Katzen hat bisher versucht, den Zaun zu überwinden. Sie haben sich das Ding von unten angesehen und offenbar glaklar erkannt: "Es ist sinnlos, zu versuchen, in den Netzen zu klettern. So sind die Netze bisher unversehrt.
Negativ:
Sicher neigen sich die Winkel bei Belastung. Aber würde eine Katze tatsächlich im Netz klettern, so käme sie zwar nicht raus, aber die Wikel wären hin. Sie sind viel zu schwach, um sich nur zu biegen. Bei uns hat schon Sturm gereicht, um sie zu ver-biegen und sogar abzubrechen. Je nach vorherrschenden Windrichtung mussten wir sie durch Abspannen oder Verstärken stabilisieren.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht.
Geeignete stabilere Aluminium-Flachstäbe (3mm x 30mm x ) bekommen sie in Baumärkten oder im Metallhandel schon für 8,00€ per Meter. (Petfence-Winkel 15,00€) Ein paar Löcher sind schnell reingebohrt, das Zurechtbiegen ist einfach und Streichen auch kein Problem.

 

Zweite Möglichkeit:

mit glattem, geschlossenen Material, wie Plexiglas, Zinkblechen oder starker Weich-PVC-Plane

Diese Möglichkeiten sind wohl für den Normalverdiener nur für mittlere Ausläufe machbar.

Oder:

  • indem man das Aufsetzen und Überwinden der Zaunkrone verhindert.

Das geht, indem man oben völlig dicht macht. Das ist natürlich nur für relativ kleine "Ausläufe" machbar. Sicher ist es besser als nichts, aber es ist eben wieder nur ein Käfig, nicht mehr wert, als ein zusätzliches Zimmer mit Ausblick. Siehe oben

Prinzip "Berliner Mauer"

Eine andere, sehr effektive Möglichkeit kommt aus Amerika. Ich nenne es das "Prinzip Berliner Mauer". Auf der Zaunkrone wird ein glattes Kunststoffrohr angebracht:

Das Kunststoffrohr bietet keinen Halt. Der Zaun wird unüberwindbar und das Ganze sieht nicht aus wie ein Hochsicherheitstrakt. Ein Züchterkolege hat diese Lösung umgesetzt und mir auch die Bilder zur Verfügung gestellt: www.vombambuswald.de
Eine Lösung für den kleinen Geldbeutel ist auch das nicht. Neben den Kosten für den ohnehin schon teuren Doppelstabmattenzaun entstehen Zusatzkosten von ca. 30,00 € / m bei Plexiglasrohren, wie bei diesem Projekt, oder ab ca. 10,00€ pro Meter, wenn man PVC-Abwasserrohre verwendet. Die gibt es sogar in grün.

Möchten Sie Details sehen?
Mehr zu diesem Zaun finden Sie >> auf dieser Seite

 

 

Und nun zu praktikablen Möglichkeiten für größere Gärten - Strom

Strom ist die sicherste, preisgünstigste und optisch unauffälligste Art, Katzen im Zaune zu halten. Viele Katzenfreunde entsetzt die Vorstellung, dass ihr Liebling Stromschläge bekommt. Mich nicht. Das Leben ist eben manchmal hart. Unsere Pferde mussten sich auch an Elektrozäune gewöhnen. Der große Vorteil stromführender Zäune ist, dass die Tiere nach gemachter Erfahrung dem Zaun fern bleiben.

Warum versagen viele Elektrozäunungen trotzdem bei Katzen ?

Weil sie schlecht oder gar nicht geerdet sind.

Maschendrahtzäune beispielsweise sind heute meist kunststoffummantelt, also isoliert. Ist nun oben eine Litze gespannt und berührt diese ein Pferd, so bekommt es einen Schlag, denn es steht auf dem Boden und es kann ein Strom fließen. Anders bei einer im Zaun kletternden Katze. Die hat keinen Bodenkontakt mehr und bekommt daher keinen Schlag.

Vorhandene Zäune + Stromlitzen

Die Lösung ist ein verzinkter, allenfalls gestrichener Metall-Stabmattenzaun. Eine Höhe von 1,20m reicht, wenn Absprungrampen, wie zaunnahe Bäume fehlen. Hier reichen zwei stromführende Litzen oberhalb der Zaunkrone. Die Idee dazu fand ich auf dieser Webseite:

>> www.loetzerich.de

Der Vorteil des Dino-Mattenzaunes ist der größere Abstand der horizontalen Stäbe. Das erschwert das Klettern im Zaun. Der Metallzaun selbst erdet hier die Katze.

Doch auch für den Maschendrahtzaun habe ich eine Erdungsmöglichkeit gefunden. Man spannt einfach unter die stromführende/n Litze/n ein bis zwei nicht-stromführende Litzen:

>> www.haselgraben.de

Die Erdung funktioniert allerdings noch besser, wenn man die Erdungslitze nicht durch die Isolatoren zieht, sondern unisoliert an den Metallpfählen befestigt, die ja geerdet sind.

Wichtig ist auch, daran zu denken, etwaige Holzpfosten, hölzerne Terrassen, Schuppendächer und Ähnliche nicht-leitende Untergrüne zu erden. Dies kann mit Kaninchendraht, Zuleitung und eisernem Erdpfahl gemacht werden, wie in diesem Beipiel:

>> www.bellas-viecherlseite.de

Niemand, der die räumlichen Möglichkeiten dazu hat, sollte sich vor der Arbeit und den Kosten drücken und seiner Katze diese kleine Freiheit ermöglichen !

Die Materialien bekommen Sie im Agrarfachhandel und im Reitspoertbedarf, übrigens auch im Internet.

Übrigens:
zaunnahe Bäume müssen nicht der Säge zum Opfer fallen. Eine Lösung sah ich im Hofauslauf "vom gelben Haus" der Familie Weiss in Berlin. Man ummantelt den Stamm in Ansprunghöhe der Katzen mit einem glatten Material, z.B flexiblen Kunststoff- bzw. PVC-Platten (ist optisch völlig unauffällig). Auch Zinkblech wäre denkbar oder die Kunststoffrogrmatten aus dem Gartencenter.

 

Mobiler Katzenzaun von Petfence

Es gibt auch mobile, stromführende Netzzäune. Wichtig ist, dass es spezielle Katzenzäune sind, bei denen jeder zweite Draht nicht stromführend und geerdet ist.


Iwan (Joschi) in seinem gesicherten Garten, den er mit zwei Katzenkumpeln teilt.

 

>>Lesen Sie hier über die Erfahrungen von Iwans Besitzern mit diesem Zaun.

Auch wir haben einen Teil des Katzenauslaufs so gesichert. Genaue Angaben zum Zaun und Tipps und Kniffe zum perfekten Aufbau finden Sie hier:

>>Unser Netzzaun

Kurze Frage - kurze Antwort

Wie hoch muß ein ausbruchsicherer Zaun sein?

  • elektrisches Katzennetz: 1,10m
    Das genügt, da die Katze nicht auf dem Zaun aufsetzen kann
  • normaler Zaun mit Stromlitze obenauf: 1,10m - 1,50m
  • "Berliner Mauer": 1,80 - 2,00m
    Das Kunststoffrohr auf der Zaunkrone verhindert das Überklettern, aber nicht das Aufsetzen auf der Mauerkrone im Sprung. Daher müss die Zaunhöhe über Ansprunghöhe liegen
  • stromloses Katzennetz: als Aufbau auf normalem Zaun: Gesamthöhe ab ca. 1,20m, aber lieber höher, falls Netzbeißer- Katze; aus dem selben Grunde kein Ersatz für ebenerdiges stromführendes Netz

 


 

 

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