Grundaustattung

 

Was braucht meine Katze als Erstausstattung?

-zwei Futternäpfe (je für Trocken- und Nassfutter), ein Wassernapf

Besonders geeignet sind hier standfeste glasierte Keramik- oder Pressglasgefäße wie sie im Zoohandel auch für Kleintiere angeboten werden. Bei uns haben sich auch glasierte Blumentopfunterschalen bewährt. Wichtig ist, dass die Näpfe nicht zu tief sind. Katzen mögen nicht mit den Barthaaren an die Ränder stoßen. Wasserschalen dürfen gern etwas größer sein. Sibirische Katzen spielen gern mit Wasser. (siehe auch 8"meine Katze trinkt so wenig") Kunststoff- und Metallnäpfe sind weniger geeignet, das sie oft Eigengeschmack haben oder Gerüche annehmen und oft zu leicht sind. Verwenden Sie auch keine Doppelnäpfe. Katzen krümeln gerne, verunreinigen dabei ihr Wasser und trinken es dann nicht mehr. Futter- und Wassernäpfe sollten einen festen Platz haben. Wir füttern auf Tischen mit Wachstuchdecke. Das ist für uns bequem und leicht zu reinigen und sicher vor gierigen Hunden. Siehe auch "meine Katze trinkt so wenig".
Natürlich braucht jede Katze ihr eigenes Geschirr. Bei guten Kumpeln mit etwa gleichem Bedarf und gleicher Fressgeschwindigkeit oder einer Kittenschar ist aber auch eine große Schale möglich, ebenso für Wasser.


Hier eine sogen. Snackschale. Wir nutzen diese Schlen sowohl für eine Katzenkinderschar, als auch zur gemeinsamen Fütterung der Großen.

Ohnehin ist es schwer, Katzen den Unterschied zwischen Dein- und Mein beizubringen. Im Zweifelsfalle muss in verschiedenen Räumen gefüttert werden.

-Schlafplatz
Dies ist ein Kapitel für sich, denn Katzen haben da oft ihre eigenen Vorstellungen. Während man einem Hund ein Körbchen kauft, ihn reinschickt und sagt "leg dich da hin", was der Hund in der Regel akzeptiert, sind Katzen da komplizierter. Regel 1: Der Schlafplatz muss unbedingt erhöht sein. Das kann ein Liegeschale auf dem Kratzbaum sein, ein Schrank, ein Wandbrett, ein Sessel, ein Stuhl, das Sofa. Ihr Angebot sollte für die Katze gut erreichbar sein, einen guten Überblick gewähren und kuschelig ausgestattet sein. Bieten Sie ruhig Auswahlmöglichkeiten. Katzen wechseln auch gerne mal den Platz.

Der richtige KratzbaumKratzbaum

Meist ist ja der gute Wille da, der neuen Katze einen schönen Kratzbaum zu spendieren. Den ahnungslosen Katzenfreund führt sein Weg dann meist in die Zooabteilung der Bau- und Gartenmärkte. Man wählt unter dem Angebotenem und hat in 99,9% schon daneben gegriffen.
Wird das gute Stück dann von der Katze ignoriert, wird schnell der Schluss gezogen, die Katze bräuchte überhaupt keinen Kratzbaum:
"Haben wir doch gleich gewusst! Unsere alte Katze war auch ohne glücklich" .
Benutzt sie ihn doch (weil sie noch so klein ist, dass sie einfach spielen muss), heiß es:
"Na bitte, mehr Geld muss man also nicht ausgeben."

Dazu ist nur zu sagen: "In der Not frisst der Teufel Fliegen", oder auch nicht; siehe oben.

 

 

 

 

Wozu braucht eine Katze einen Kratzbaum?

  • Krallenwetzen
  • Klettern
  • Springen
  • Ruhen

Was also ist ein guter Kratzbaum?

Einer, der diese Bedürfnisse optimal erfüllt:

  • Er ist standfest, wackelt nicht und kippt schon gar nicht um, auch wenn er mit Schwung angesprungen wird
  • Er hat Minimum 10cm (besser 12cm) dicke Säulen mit 10mm starkem, verklebtem Seil, welche sich bombenfest verschrauben lassen
  • Die untere Säule ist ohne Unterbrechung mindestens 70cm hoch. Nur so kann Katze vernünftig kratzen. Damit hilft er, die Wohnungseinrichtung zu schonen.
  • Er ist mindestens 1,60 hoch, damit Katze den Überblick genießen kann.
  • Er hat mindestens eine Liegefläche, auf der Katze ausgestreckt ruhen kann (60-70cm)
  • runde Liegeflächen haben ca.45cm Durchmesser
  • bietet die Möglichkeit, wirklich einen Stamm hochzuklettern
  • ermöglicht Sprunge von einer Säule zur anderen, auf einen Schrank oder ein Wandliegebrett

Auch wenn man es schwer glauben kann, so ein Teil gibt es praktisch nicht im üblichen Zooladen oder Baumarkt. Man findet gute Qualität aber bei Händlern, die auf Katzenschauen ausstellen oder im Internt.
siehe Links>>

Schlechte Qualität erkennen Sie daran, dass einfach zu viele, zu kleine Ebenen da sind, vor allen Dingen aber auch an den Säulen:


Links eine bessere Qualität: Die Säule ist ca.12 cm dick, das Seil ist vierschäftig und 1cm stark
Rechts eine minderwertige Säule: Mit 10cm Durchmesser ist sie immer noch dicker, al bei den meisten Massenware-Bäumen. Das dreischäftige 6mm-Seil ist schnell durhgekratzt.


Die selben Säulen im Querschnitt:
Die linke Säule hat eine gut 1cm starke Wickelpiertubus-Wandung (keine Pappe!!) Der Kern ist aus Holz. Das Gewinde würde in quer zur Faserrichtung eingesetztem Holz noch besser halten. Dies ist aber sehr selten zu finden.
Die rechte Säule hat eine beängstigend dünne Wandung. Kunststoffstopfen wie dieser, brechen gerne aus.

Wieviel Kratzbaum ist nötig?

Das entscheiden Alter und Anzahl der vorhandenen Katzen. Haben Sie regelmäßig Katzenkinder im Haus, ist eine Kletter- und Tobelandschaft nötig.
Haben sie nur erwachsene Katzen, reicht eine Klettersäule mit sovielen Liegeflächen, wie Katzen vorhanden sind. Das können auch per Sprung erreichbare an der Wand verschraubte Wandliegeflächen sein.

Das ganze muss nicht teurer werden, als ein Zooladen-Teil.

Sie können auch die Säulen einzeln kaufen (oder Teppichrolle selbst bewickeln) und mit einem Sitzbrett (im Baumarkt zuschneiden lassen) (siehe Selbermachen) obenauf an der Wand verschrauben. Eine solche Säule ist besser, billiger, haltbarer und nicht zuletzt formschöner, als die 100-Ebenen-Monster aus dem Zoomarkt. Mögen Sie gar nicht selbst bauen, können Sie sich z.B. bei catwalk ein gediegenes Stück, passend zu Ihrer Einrichtung bestellen.


Diese schönen Kratzbäume gehören Marinka und Mischka. Einziges Manko: zum Kratzen sind sie ein wenig hoch angebracht. Es gibt aber zum Ausgleich noch eine andere Kratzmöglichkeit

oft gehörte Behauptung:
"Meine Katze ist Freigänger und braucht deshalb keinen Kratzbaum."

Stimmt nur teilweise. Natürlich kann sie draußen auf Bäume klettern, springen und Krallenwetzen.
Aber sie wird doch auch mal reindürfen, zumindest im Winter auch länger? Dann schont ein Kratzbaum Ecken und Möbel. Eine katzengerechten, erhöhten Liegeplatz, der nur ihr gehört, sollte man auch für sie übrig haben.
Hier reicht sicher die oben beschriebene Wandsäule oder eine freistehende, dicke, ca. 1,20 hohe Säule mit Liegefläche. Auch die kann man selber bauen (Fuß aus dem Baumarkt, Säule siehe oben, Liegefläche mit verschraubtem Körbchen, Kosten mit gekaufter Holzsäule c. 50,00€)

 


Unser einziger gekaufter im Schlafzimmer

Was taugt er?

Die Holzebenen sind von sehr guter Qualität, die Säulen extrem schlecht:

Schon nach einem halben Jahr ist die Sisalbespannung stark gerutscht. Es wird nicht mehr lange dauern und das erste Seil ist durchgekratzt.

  • nicht wirklich fest verschraubbar (Baum wackelt)
  • Sisal zu dünn, zu lose gewickelt (rutscht), nicht verklebt
  • zu leichte Pappröhren
  • untere Säulen 10cm zu kurz
Um ihn wenigstens etwas zu stabilisieren, habe ich die beiden Stämme an den Ebenen verbunden Sehr dünnes, nicht verklebtes und zu lose gewickeltes rutschendes Sisal. Zudem sieht man, dass der Kern nur mit dünnen Klammern getackert ist.

 

Trotzdem - unsere Katzen lieben diesen Baum. Er ist für 149,00€ bei McZoo über das Internet zu bekommen.

Demnächst werde ich die Säulen durch Holzsäulen ersetzen. Dann hat der Baum ca. 350,00€ gekostet. Vergleichbare Bäume der renomierten Hersteller wie Catwalk sind leicht doppelt so teuer.
(Bezugsmöglichkeiten für Säulen unter LINKS)


Alle oberen Plätze im Wohnzimmer sind besetzt. Alle Katzen haben tagsüber im Freien ausgiebig Gelegenheit zum Klettern.


Selbsgebaute Kratz- und Kletterlandschaft im Katzenkinderzimmer


Auch dieser Eckkrazbaum im Katzenkinderzimmer ist ein Eigenbau

 

Kleine Katzen brauchen auch nur kleine Kratzbäume?

Diese Mäuschen sind 7 Wochen alt!
Jungkatzen brauchen nicht kleinere, sondern eher größere Kletterbäume als erwachsene Katzen. Kleineren Kratzbäumen mangelt es zudem meist an Standfestigkeit. Es kommt durchaus vor, dass Jungtieren von solchen umstürzenden Wackeldingern erschlagen wurden. Wir verankern jeden Kratzbaum Grundsätzlich an Wand und Boden.

-Transportbox
Bereits zum Abholen Ihrer Katze vom Züchter und später für jeden Tierarztbesuch brauchen Sie einen Transportkorb. Bei der Anschaffung gilt es einiges zu beachten. Leider scheint es momentan die ideale Box nicht zu geben. Rundgeflochten Weidenkörbe sind hübsch aber unhandlich und für ein ausgestreckt liegendes Tier z.B. nach einer Operation zu eng. Die Transportbox aus Kunststoff sollte daher ca. 60 cm lang sein. Für die Schau oder zum Impfen passen da hinein auch mal zwei Katzen.
die wichtigsten Punkte:

  • ca. 60 cm Innenlänge (+-3)
  • sicheres Verschlussystem (Knebel halten nicht!!)
  • obere Gittertür zum problemlosen herausnehmen und hineinsetzen

Wir haben u.a. die Transportbox Capri III open top. Trotz vieler positiver Punkte leider vur eingeschränkt zu empfehlen !!

Sehr wichtig ist, dass man bei einer Box komplett die obere Hälfte abheben kann, um z.B. eine frisch operierte Katze schonend und sicher zu betten. Das geht aber nur bei sedierten oder sehr ruhigen Katzen. Da beim Öffnen die Tür komplett herausfällt, ist eine agile Katze längst weg, bevor sie alles wieder zusammen haben. Daher haben unsere Boxen oben ein Gitter, das man öffnen kann. Die Katze lässt sich so viel besser hineinsetzen und herausnehmen. eine solche große Box (61 cm ) sollte mit Rollen und Traggurt auszustatten sein ( Rollen aus dem Baumarkt passen) - ein besonderer Vorteil für den schwerbepackten Aussteller auf Schauen. So kann man auch schwere Kater , zwei oder Mutter mit Welpen transportieren.
Einziges Manko: bei höherem Gewicht reißt beim Anheben die vordere Tür aus der Verankerung!! Dies hat sie aber mit allen Boxen mit diesem Verschlusssystem gemeinsam. Wir sichern die Box daher zusätzlich mit einem Kofferspanngurt. Die Gitterverriegelung oben dagegen, wie auch der Griff haben bisherigen Belastungen standgehalten.
PS - Achtung: Inzwischen sind die Knebelverschlüsse so ausgeleiert, dass die Tür schon bei stehender Box herausfällt !! Wir haben jetzt mit zusätzlichen Bohrungen und Kabelbindern die vordere Gittertür komplett verschlossen. Wir benutzen ohnehin nur die oberen Türen.

Hier können sie das obere Gitter sehen. Günstig an dieser Box sind auch die Schlitz für den Sicherheitsgurt im Auto. Sie verhindern zuverlässig, dass die Box samt Katze beim Bremsen nicht von der Rückbank im Fußraum landet. Leider fehlt eine solche Sicherung an unserer zweiten Box.

 

In nahezu gleicher Ausfügrung und Größe mit sicherer Krallen-Gittertür ist vom selben Hersteller noch das Modell Gulliver IATA-geprüft am Markt - leider hat es keine obere Gittertür! Daher würde ich es nur als Flugbox, nicht aber für den täglichen Gebrauch empfehlen.

Leider werden die Namen Gulliver u. Capri für viele unterschiedliche Produkte gebraucht! Also sehen Sie sich die Details genau an.

Unsere zweite, sehr empfehlenswerte, Box ist ein Modell von Fernplast:
Atlas 10 deluxe open
(Maße 34 cm x 50,7 cm x 30 cm)
Der große Plusspunkt an dieser Box ist die absolut sicher Tür mit Krallen und Drehverschluss. Auch diese Box ist von oben zu öffnen. Mit ihren 48 cm Innenlänge reicht sie für eine Katze zum Impfen und für die Schau. Da sie handlich ist, sind Rollen und Tragegurt entbehrlich. Eine solche Box ist aber zu eng für ein frisch operiertes Tier!! Inzwischen haben wir diese Box auch eine Nummer größer:

Atlas 20 deluxe open (37,4 cm x 57,6 cm x 33 cm).
Diese Box ist für den Liebhaber sehr empfehlenswert. Das Fehlen der Räder kann man verschmerzen. günstig zu beziehen bei:
8 www.cityzooshop.de

Hier noch einmal wichtige Details in Großaufnahme

Neu am Markt und ebenfalls sehr empfehlenswert sind auch die Boxen
Clipper Tonga 2 (L57 x B37 x H36) (obere Tür aus Kunststoff)und
Clipper Aran 2 oder 3.
(obere Gittertür)
Beide haben sichere Türen und sind von oben zu öffenen. Die Tonga hat statt einer oberen Gittertür eine Kunststoffklappe.
Vorteile: Tragegurt und Rollensatz , oberer Türverschluss sehr sicher
Nachteil: Die obere Gittertür bekommt man nur auf, wenn man mit zwischen den Knien die Box zusammendrückt
zu beziehen bei:
8 www.zoonetz.de

Ein weiteres empfehlenswertes Modell sah ich bei einer Kittenkäuferin:
Petmate Double Door Deluxe


Leider ist diese Box in Deutschland kaum zu bekommen. Ich habe sie Im Internet unter www.amazon.com gefunden (nicht unter amazon.de!)

Vorteile:
sehr sichere, leicht bediebarer Verschluss der oberen Tür und der Fronttür.
Nachteile: keine Rollen, sehr dünner, unhandlicher Tragegriff.

 

Alle emfehlenswerten Modelle auf einen Blick:
Clipper-Aran 2
Vorteile:
-sichere Türen
-Rollensatz und Traggurt
-handlicher Griff
Nachteile:
obere Tür schwer zu öffnen
Clipper-Tonga 2
Vorteile:
-sichere Türen
-Rollensatz und Traggurt
-handlicher Griff
-kleines Fach im Deckel
Nachteile:
-obere Tür sehr schwer zu öffnen
Atlas 20 deluxe open
Vorteile:
-sichere Türen
-handlicher Griff
Nachteile:
-kein Rollensatz und Traggurt
Petmate Double Door Deluxe
Vorteile:
-sichere, trotzdem sehr leichtgängige Türen
-sehr große obere Tür
Nachteile:
-kein Rollensatz und Traggurt
-unhandlicher Griff
Capri III open top (eingeschränkt)
Vorteile:
-Rollensatz und Traggurt -Schlitze für Sicherheitsgurt
-sehr günstiger Preis
Nachteile:
-vordere Türverschlüsse nicht sicher
-mit Rollen etwas kippeliger Stand

Ein Tipp noch zum Innenleben: Wir verkleben mit Teppichklebeband ein Stüch Teppich als Unterlage. An losen Einlagen krallen sich die Katzen beim Herausheben fest - nehmen dabei die gesamte Einlage mit heraus. Der Teppich sollte keine Schlingenware sein, damit sich die Krallen nicht verhaken.

 

-Katzentoilette
und zwar so viele wie Katzen im Haushalt sind. Unsere Katzen haben eine doppelt große und eine normale. Aber mein und dein unterscheiden Sie nicht. Leider gibt es Katzentoiletten nur aus Kunststoff, der mit der Zeit trotz gründlicher Reinigung Gerüche annimmt. Auch die Reinigung wird mit der Zeit schwieriger, da die Katzen beim Scharren in der Streu den Boden aufrauhen. Eine Katzentoilette ist also keine Anschaffung für,s Leben. Ideal wäre eine Katzentoilette aus Keramik, gibt es aber leider nicht.

Die Katzentoilette darf nicht zu klein sein. Bei uns haben sich, statt handelsüblicher Toiletten flache Aufbewahrungsboxen aus dem Haushaltswarenbedarf bewährt. Diese sind größer und haben einen höheren Rand. Auch sind sie, wenn rauhgekratzt, kostengünstig zu ersetzen. Katzentoiletten mit Klappe und Dach werden häufig abgelehnt. Der Vorteil der Katzentoilette mit Dach liegt in erster Linie darin, daß nicht soviel Streu über den Rand gescharrt wird, und daß man die Hinterlassenschaften der Katze nicht direkt vor Augen hat. Eine Pendelklappe die den Eingang schließt, gefällt einigen Katzen nicht. Zwar wird durch eine solche Klappe das Austreten des Geruches aus dem Katzenklo verringert, doch ist er andererseits innerhalb der Katzentoilette um so stärker, und die Katzen benutzen das Klo eventuell nicht, wenn es zu stark riecht. Außerdem - ich hätte keine Lust, so ein Ding mehrmals am Tag auf und zu zu fummeln.

Unsere Katzentoilette steht unter einen Tisch, dessen Seiten Vorhänge haben. So wird der Geruch im Zimmer verringert, der allmähliche Luftaustausch ist aber garantiert. Die Toilettenschale hat Rollen, so dass sie zur Reinigung leicht hervorgezogen werden kann. Außerdem steht unter diesem Tisch der Streuvorrat und ein Kosmetikeimer zur Entsorgung. Wählen Sie einen ruhigen Standort. Wo es räumlich machbar ist, ist es auch eine gute Idee, eine Katzenklappe zum Keller einzubauen und dort das Katzenklo zu positionieren. Zur Reinigung gibt es Siebschippchen im Fachhandel.

-Katzenstreu
Die ideale Streu ist

  • leichtgewichtig
  • gut klumpend
  • geruchsbindend
  • sparsam
  • feinkörnig
  • bleibt schön im Katzenklo
  • preisgünstig
  • leicht zu entsorgen
  • bei Katzen beliebt
  • kein Eigengeruch

Sie ahnen schon, dass nicht alle Punkte zusammengehen. Ihre persönlichen Anforderungen werden entscheiden, welche Kompromisse Sie eingehen.

Bei Katzen am beliebtesten:

-sehr feinkörige, unparfümierte mineralische Katzenstreu. Die ist nett zu den Pfötchen uns hat zudem den Vorteil, nicht so stark aus der Toilette geschleppt zu werden. Leider ist sie je feiner desto teurer und in der Menschentoilette darf man sie auch nicht entsorgen Sie würde alles versopfen. Zudem hat man tüchtig daran zu schleppen.

Wir benutzen:

Cats Best öko plus. Das ist eine Streu auf Pflanzenfaserbasis, die auch ganz gut angenommen wird. Sie ist biologisch abbaubar und kann in der Toilette runtergespühlt oder kompostiert werden. Den Nachteil des auf den ersten Blick hohen Preises macht sie mit großer Ergiebigkeit wett. Außerdem sind die Säcke tragbar. Ihr größter Nachteil ist, dass sie mit dem Fell in der Wohnung herumgeschleppt wird und auch leicht beim Einkratzen aus der Katzentoilette fliegt.



-Katzenspielzeug
Es muß kein teures Spielzeug aus dem Fachgeschäft sein. Ein Pappkarton gefällt vielen Katzen. Eventuell noch ein Loch zum Ausgucken 'reinschneiden. Oder raschelndes Blumenpapier hinlegen. Oder einen Tischtennisball. Worauf Sie achten sollten, auch bei Spielzeug aus dem Geschäft: Es sollten keine spitzen Teile daran sein, oder Dinge die von der Katze verschluckt werden können. Vorsicht z.B. auch mit Geschenkband: Die Katzen angeln zwar gerne danach, einige verschlucken es aber. Bieten Sie öfter mal Neues an und nehmen Sie sich Zeit, mit Ihrer Katze zu spielen.

-Katzenschutznetz und Kippfenstersicherung
Wenn Ihre Katze auf keinen Fall raus darf, benötigen Sie beides, denn Sie wollen ja auch mal lüften. Kippfensterschutz ist in jedem Fall nötig, wenn der Fensterspalt oben so breit ist, dass eine Katz durchpasst. Versucht sie es und rutscht in den Winkel, ist sie so gut wie sicher tot. Haben Sie einen Balkon, ist ein Katzennetz auch unbedingt nötig.