Unsere Kater

Ch. Siberian Baikal Elliot - Wasja

Pedigree

Galerie

geb. 2008
SIBn22
black-tabby-classic,
Point- Verdünnungs- und Nonagoutiträger
Gencode:
Aa - BB - Ccs - Dd - ii - oo - TbTb- ss

PKD frei (DNA)
Ultraschall (PKA, HCM) folgt
Züchter: Gabriella Gallo( Italien)

Wasjas Eltern:

Edelweiss Italmas Fialka
(klick auf das Bild)
  El Magrib Evdokia
  (klick auf das Bild)

© Siberian Baikal

© Siberian Baikal

Wasja ist Vater vom:

F-Wurf in der Cattery SIBERIAN BAIKAL
Seine Tochter FIBI ist als Zuchtkatze in ihrer Geburtsstätte geblieben

Wasjas Geschichte

Ich muss ein wenig ausholen. Eigentlich von Anbeginn meiner Zucht war ich auf der Suche nach dem Non-plus-ultra-Kater:

  • Sibirier
  • Point-Träger
  • Tabby
  • mit Rücksicht auf die Neva-Zucht ohne weiß
  • classic
  • nonagouti-Träger
  • Verdünnungsträger
  • nicht oder wenig verwandt mit meinen Katzen
  • und natürlich typvoll

Ganz schön vermessen. Das alles in einem Kater fand sich nicht und ich konzentrierte mich auf das Wasentliche - den Typ. So kam zunächst Peter zu uns.
Peter verträgt das Deckkaterdasein sehr schlecht. Nur mit einem neuen Mittel, dass einen Kater zeitweise unfruchtbar macht und ihm somit Erholungsphasen lässt, ist es uns überhaupt möglich, ihn noch als Deckkater zu halten. Der Chip wirkt lange, eigentlich zu lange. Dann haben wir Mascha behalten. Die Suche nach einem weiteren Kater wurde dringlicher, denn wir wollen weder Inzucht betreiben, noch unsere Katzen zum Decken aus dem Haus geben. Also wurden weiter Internetseiten durchforstet. Mit zunehmendem Züchterwissen waren meine Anforderungen bezüglich Pedigree (keine Risikolinien oder Zweifel bezüglich der Rassereinheit) und Typ eher noch gestiegen. Also eigentlich aussichtslos.

Da entdeckte ich Elliot, einen Kater, der all das hatte, was ich seit Jahren suchte. Er war aber schon Pascha seiner Cattery: Siberian Baikal in Turin (Italien) und stand nicht zur Disposition. Ich schrieb seiner Züchterin aber, wie toll ich ihn fand.

Monate später dann eine Mail, ob ich noch an Elliot interessiert wäre. In seiner Zuchtstätte gab es für ihn nur noch eine passende Katze. Die anderen beiden waren Schwester und Tochter.
Eigentlich hatte ich meine Suche längst aufgegeben und mir vorgenommen, mit Mausis Hilfe selbst den Traumkater zu backen. Was tun? Ich hatte schwere Bedenken. Ein erwachsenes Tier, erst recht einen Kater, gibt man normalerweise als Züchter nur kastriert ab und das aus gutem Grund. Auch wenn dem Laien ein unkastriertes Tier "natürlicher" erscheint, so ist die Warheit, dass ein solches Tier hormonbedingt starkem psychischen Stress ausgesetzt ist, der sich auch im körperlichen Zustand niederschlägt. Zudem ist ein bereits erwachsener Kater schwierig in eine bestehende Katzengruppe zu integrieren. Ganz generell haben es Kater nicht so leicht. Wegen ihres triebbedingten Verhaltens müssen sie oft getrennt von der Gruppe, quasi in Einzelhaft, gehalten werden. Unsere beiden, Peter und Jurij können glücklicherweise uneingeschränkt in Haus, Hof und Garten mit der Gruppe mitlaufen. Aber würde das mit einem weiteren Kater auch möglich sein?
Einfach wieder abgeben, sobald es Probleme gibt, kommt bei mir auch nicht in Frage. Und außerdem kann ich kein Italienisch.

So viele offene Fragen.
Aber diesem unerwarteten Angebot konnte ich einfach nicht widerstehen. Wir fanden eine beiderseits günstige Übereinkunft. Zu gegebener Zeit wird ein Kätzchen aus unserer Zucht nach Italien reisen.

Wir müssen abwarten, ob uns die Eingliederung gelingt. Er ist ja gerade einmal 1 1/2 Jahre und hat erst einmal gedeckt. Damit sollte er noch anpassungsfähig sein.
Soviel lässt sich schon sagen: Der Neue ist sehr sanft, aber noch recht ängstlich. Da er wirklich sehr intensiv (auch bezüglich der Duftmarke) markiert, ist es leider nicht möglich, ihn in der Wohnung herumlaufen zu lassen. Ich hoffe aber, dass er in absehbarer Zeit zumindest mit den Mädchen auch gemeinsam in den Hof kann. Auch er soll schließlich ein "katzenwürdiges" Leben mit einem Mindestmaß an Katzenfreiheit führen dürfen.

Elliot heißt bei uns WASJA. In Typ und Fellqualität ähnelt er sehr unserer Minka. Das ist kein Wunder, denn auch er stammt aus alten Petersburger Linien. Sein Typ ist ganz Waldkatze, ohne jeden Anflug von Persereinfluss.

Einen Wunsch allerdings lässt auch er offen: Auch erist kein großer Kater.