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Unsere KaterCh. Siberian Baikal Elliot - Wasja
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geb. 2008 PKD frei (DNA) |
| Edelweiss Italmas Fialka (klick auf das Bild) |
El Magrib Evdokia (klick auf das Bild) |
![]() © Siberian Baikal |
![]() © Siberian Baikal |
Wasja ist Vater vom:
F-Wurf
in der Cattery SIBERIAN BAIKAL
Seine Tochter
FIBI ist als Zuchtkatze in ihrer Geburtsstätte geblieben
Ich muss ein wenig ausholen. Eigentlich von Anbeginn meiner Zucht war ich auf der Suche nach dem Non-plus-ultra-Kater:
Ganz schön vermessen. Das alles in einem Kater fand sich nicht
und ich konzentrierte mich auf das Wasentliche - den Typ. So kam zunächst
Peter zu uns.
Peter verträgt das Deckkaterdasein sehr schlecht. Nur mit einem
neuen Mittel, dass einen Kater zeitweise unfruchtbar macht und ihm somit
Erholungsphasen lässt, ist es uns überhaupt möglich,
ihn noch als Deckkater zu halten. Der Chip wirkt lange, eigentlich zu
lange. Dann haben wir Mascha behalten. Die Suche nach einem weiteren
Kater wurde dringlicher, denn wir wollen weder Inzucht betreiben, noch
unsere Katzen zum Decken aus dem Haus geben. Also wurden weiter Internetseiten
durchforstet. Mit zunehmendem Züchterwissen waren meine Anforderungen
bezüglich Pedigree (keine Risikolinien oder Zweifel bezüglich
der Rassereinheit) und Typ eher noch gestiegen. Also eigentlich aussichtslos.
Da entdeckte ich Elliot, einen Kater, der all das hatte, was ich seit Jahren suchte. Er war aber schon Pascha seiner Cattery: Siberian Baikal in Turin (Italien) und stand nicht zur Disposition. Ich schrieb seiner Züchterin aber, wie toll ich ihn fand.
Monate später dann eine Mail, ob ich noch an Elliot interessiert
wäre. In seiner Zuchtstätte gab es für ihn nur noch eine
passende Katze. Die anderen beiden waren Schwester und Tochter.
Eigentlich hatte ich meine Suche längst aufgegeben und mir vorgenommen,
mit Mausis Hilfe selbst den Traumkater zu backen. Was tun? Ich hatte
schwere Bedenken. Ein erwachsenes Tier, erst recht einen Kater, gibt
man normalerweise als Züchter nur kastriert ab und das aus gutem
Grund. Auch wenn dem Laien ein unkastriertes Tier "natürlicher"
erscheint, so ist die Warheit, dass ein solches Tier hormonbedingt starkem
psychischen Stress ausgesetzt ist, der sich auch im körperlichen
Zustand niederschlägt. Zudem ist ein bereits erwachsener Kater
schwierig in eine bestehende Katzengruppe zu integrieren. Ganz generell
haben es Kater nicht so leicht. Wegen ihres triebbedingten Verhaltens
müssen sie oft getrennt von der Gruppe, quasi in Einzelhaft, gehalten
werden. Unsere beiden, Peter und Jurij können glücklicherweise
uneingeschränkt in Haus, Hof und Garten mit der Gruppe mitlaufen.
Aber würde das mit einem weiteren Kater auch möglich sein?
Einfach wieder abgeben, sobald es Probleme gibt, kommt bei mir auch
nicht in Frage. Und außerdem kann ich kein Italienisch.
So viele offene Fragen.
Aber diesem unerwarteten Angebot konnte ich einfach nicht widerstehen.
Wir fanden eine beiderseits günstige Übereinkunft. Zu gegebener
Zeit wird ein Kätzchen aus unserer Zucht nach Italien reisen.
Wir müssen abwarten, ob uns die Eingliederung gelingt. Er ist
ja gerade einmal 1 1/2 Jahre und hat erst einmal gedeckt. Damit sollte
er noch anpassungsfähig sein.
Soviel lässt sich schon sagen: Der Neue ist sehr sanft, aber noch
recht ängstlich. Da er wirklich sehr intensiv (auch bezüglich
der Duftmarke) markiert, ist es leider nicht möglich, ihn in der
Wohnung herumlaufen zu lassen. Ich hoffe aber, dass er in absehbarer
Zeit zumindest mit den Mädchen auch gemeinsam in den Hof kann.
Auch er soll schließlich ein "katzenwürdiges" Leben
mit einem Mindestmaß an Katzenfreiheit führen dürfen.
Elliot heißt bei uns WASJA. In Typ und Fellqualität ähnelt er sehr unserer Minka. Das ist kein Wunder, denn auch er stammt aus alten Petersburger Linien. Sein Typ ist ganz Waldkatze, ohne jeden Anflug von Persereinfluss.
Einen Wunsch allerdings lässt auch er offen: Auch erist kein großer Kater.