Neues vom Hohen Timp:
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Mittwoch, 14. Septenber 2016

Zwei auf einen Streich

Was ich gar nicht zu hoffen wagte, ist wahr geworden: Auch die Mama Mohrchen hat ein liebevolles Zuhause gefunden.
Allerdings gestaltete sich der Umzug gar nicht so einfach. Nach dem Tierarzterlebnis dachte sie nicht im Traum daran, freiwillig noch ein Mal in die Transportbox zu steigen. 3 Tage dauerte die Aktion. Lecker Katzenfutter mit lecker Tunfisch überzeugte nicht. Was erwies sich als unwiderstehlich? - ganz normales Trockenfutter.
Leider gab es ein kleines Problem: Unsere ISS-ALLES-KATZE Bunny hatte ihr Futter schon aufgefressen. Da muß man doch mal gucken, was Mama da noch hat und stieg noch vor der Mutter in die große Box - und Mohrchen ging hinterher. Katze endlich, nach vielen Stunden geduldigen Wartens - in der Box, Tür zu.
Also mußte Bunny erst mal mit. Ich nahm noch eine zweite Box mit, damit ich sie umbuxieren kann.
Doch manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt.
Die kleine Tochter bettelte so lange, bis auch Bunny da bleiben durfte. Sind nicht überhaupt 4 Katzen besser für's friedliche Zusammenleben als 3?

Bunny heißt jetzt Emma und Mohrchen Lotti. Hoffen wir, dass die beiden angestammten Katzen die beiden bald akzeptieren.
Übrigens wohnen beide jetzt in Birkenwerder in der selben Straße wie Bluey1. Die Besitzerinnen sind sogar befreundet.

Von Bluey habe ich ein schönes Video bekommen, das zeigt, dass sie sich schon wohl fühlt.

Der letzte Mohikaner, Spotty, kann jetzt natürlich nicht ganz alleine im Gehegeraum bleiben. Nachher hole ich sie rein in die Wohnung. Auf einen freundlichen Empfang durch meine Großen darf sie nicht hoffen. Aber vielleicht kann sie ja mit Mikesh und Mursik spielen.

Ich bin zuversichtlich, dass auch sie noch liebe Katzeneltern finden wird.

 

 

Mittwoch, 14. Septenber 2016

Warum sind sie nicht alle blau ?

Dann nämlich hätten alle längst ein neues Zuhause. Von den Blauen hätte ich 10 haben können.
Das blaue Mädchen habe ich nach Birkenwerder zu einer jungen Familie gebracht. Ein erwachsener schwarzer Hauskater und altes, krankes Persermädchen gehören bereits zur Familie. Eigentlich sollte die Kleine zu Mitja aus unserem M-Wurf ziehen. Aber sie hätte dann erst 14 Tage später umziehen können und wirklich die nötige Zeit wäre bei Arbeit im Drei-Schicht-System für sie auch nicht gewesen. Diese Katzen sind ja mit meinen Sibiriern gar nicht zu vergleichen. Ihnen fehlen die ersten, so wichtigen Wochen Menschenkontakt und sie brauchen mehr Aufmerksamkeit, um noch zu lieben Hauskatzen zu werden. In der neuen Familie ist dagegen Zeit für Bluey, weil die Besitzerin für viele Monate krankheitsbedingt zu Hause ist und sich über die Aufgabe freut.

Das Brüderchen Bluey 2 habe ich Sonntag nach Mahlow, südlich von Berlin gebracht. Auch das kleine Katerchen findet bereits einen Katzenkumpel vor, übrigens auch so schwarz wie seine Mama, was die Eingewöhnung sicher erleichtern wird. Zwei kleine Mädchen für genug Streicheleinheiten sind auch da.

Das Mohrle, ein Katerchen,  habe ich gestern nach Berlin/Reinickendorf gebracht. Auch hier gibt es, welch Zufall, auch schon einen schwarzen Hauskater.

Ein liebevolles Zuhause wünsche ich mir auch für Bunny. Bunny ist ein Katzenmädchen. Von allen ist hat sie bereits das größte Vertrauen, läßt sich streichen und bespaßen. Sie ist eine ISS-ALLES-KATZE. Das kleine Mäuschen gibt keine Ruhe, bevor die Futterschüssel nicht ratzekahl leer ist. Ich habe sie Bunny genannt, weil sie ein Fell wie ein Kaninchen hat.


Bunny


Bunny


Auch Spotty hat das Unglück, kein bisschen spektakulär auszusehen. Dass sie aber eine wunderschönes Tigermädchen ist, fällt anscheinend niemandem auf.
Im Gegensatz zu Bunny ist Spotty noch recht mißtrauisch. Wenn sie frisst, läßt sie sich aber ganz gelassen streicheln. Spotty braucht einen echten Katzenflüsterer, dem es Spaß macht, ihr zu zeigen, dass Menschen nicht nur ungefährlich sondern sehr unterhaltsam sind.

Sicher würde sich auch die Mama über ein richtiges Zuhause freuen, das sie wohl noch nie hatte. Dementsprechend darf man natürlich keine Schmusekatze erwarten. Dennoch ist sie wenig ängstlich, läßt sich gern streicheln und setzt sich gerne ganz in die Nähe zum Menschen. Sie ist sehr ruhig und ausgeglichen und gelassen.
Ich glaube, sie käme auch in einer Wohnung gut zurecht, aber würde sich sicher über Freigang sehr freuen.
Wenn sie wirklich gar niemand haben möchte, so werde ich sie wieder in Freiheit setzten und wenn sie hier bleiben mag, auch versorgen.

Alle Katzen, einschließlich Mama, sind inzwischen entwurmt, geimpft und die Mama habe ich auch gleich kastrieren lassen.

 

 

Sonnabend, 20. August 2016

Neue Bilder von den kleinen Strolchen


mit Mama: Bunny, Bluey1 u. Bluey2


Mohrle, Bunny, Mama


Bluey1


Was willst Du?


von oben: Bluey1, Bunny, Spoty


Bluey2


Bunny


Bunny


Bluey2 ist eine Spielmaus


noch mal Bluey1
 

 

Freitag, 19. August 2016

Die kleinen Streuner


 

Inzwischen habe ich die kleine Familie über mehrere Tage hinweg Schritt für Schritt in den Wetterschutzraum unseres Geheges gelockt und dort festgesetzt.
Wie zähmt man kleine Streuner?
Zum Füttern setze ich mich auf den Boden und stelle den Napf zwischen meine gestreckten Beine. Ganz schnell haben sie gelernt: Wer sich nicht ran traut, muss hungern.
Beim Fressen lassen sie sich schon ausgiebig streicheln und auch ein wenig anheben. Sogar die Mama, die anfangs gefaucht hat, läßt sich streicheln.
Wenn das Futter alle ist, hauen sie aber wieder ab in sichere Deckung.
Zwei lassen sich aber schon mit der Spielangel wieder hervor locken und spielen mit. Das sind die beiden Blauen.
Eines der Blauen ist übrigens bereits reserviert. Es wird zu Mitja aus unserem M-Wurf ziehen.

Vielleicht hat ja noch jemand Lust, aus einem kleinen Wildfang ein liebes Hauskätzchen zu machen?

Ein Anruf beim Tierheim ergab übrigens, dass man sich für herrenlose Katzen nicht zuständig fühlt. Ich wurde sofort abebügelt. Dabei wollte ich nur um eine Falle zum Einfangen und vielleicht Unterstützung bei der Suche nach einem Zuhause bitten. Letzteres wurde abgelehnt, egal, ob ich die Kleinen versorge, oder verhungern lasse.
Die Falle hätte ich bekommen können. Nun ging es aber ohne. Vielleicht brauche ich sie aber doch noch, wenn ich die Mama zum Kastrieren bringe.

 

Montag 15. August 2016

5 süße Probleme

Diese kleinen Mäuse hat eine Streunerkatze in unserer Scheune versteckt.Ich habe sie erst vor wenigen Tagen entdeckt, ziemlich dünn, aber gesund. Seit sie gefüttert werden, trauen sie sich ins Freie und lassen sich auch schon ein wenig streicheln. Es sind zwei Blaue (Bluey I und Bluey II), zwei black-tabby (Spoty und Bunny) und ein schwarzes (Mohrle).
Wir suchen liebe Dosenöffner für die Süßen, wenn sie alt genug sind.

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

 

 

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